Alpine Wasserwelt

1. September bis 30. Oktober im Klostertal Museum

Die Landschaft des Klostertals ist augenscheinlich durch Gewässer gestaltet. Die Alfenz von Stuben am Arlberg bis zur Mündung in die Ill und zahlreiche Wildbäche (Tobel) prägen die Oberflächen. Das gilt auch für die Bergseen in alpiner Lage, von denen der Formarinsee und der Spullersee überregional bekannt sind. 

 

Die Vielfalt dieser Gewässer, ihre naturräumlichen Grundlagen, die Entwicklung der Namen und der Umgang der Menschen mit diesen Flüssen und Seen im Laufe der Zeit sind ein wichtiges Thema im Jahresprogramm des Museumsvereins. Dazu werden derzeit unterschiedliche Aktivitäten vorbereitet. Von 1. September bis zum  Ende der Museumssaison am  30. Oktober werden eine Ausstellung und mehrere

Veranstaltungen umgesetzt. Dazu laden wir herzlich ein. Der Samm-lungsschwerpunkt des Klostertal Museums wird mit  dem Projekt erweitert, nicht zuletzt durch Gespräche mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen. Darüber hinaus sind wir davon überzeugt, mit diesen Aktivitäten auch einen Beitrag zur Stärkung der regionalen Identität zu leisten. 

Ein wichtiger Aspekt ist der Umgang mit Naturgefahren, die mit dem Wasser verbunden sind. Kaum eine andere Region kann zum Thema „Natur und Verkehr“ ähnliche Voraussetzungen aufweisen wie das Klostertal. Das gilt vorallem für die Arlbergbahn und die damit verbundenen Bauten. 

 

Diskursveranstaltung

Das Projekt bietet gleichzeitig den Rahmen für eine mehrtägige Diskursveranstaltung. Diese bildet den Auftakt einer Reihe, mit der das Klostertal als Ort für Debatten zur Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft ländlicher Räume etabliert werden soll. Das Spannungsfeld von der Erhaltung von Gebirgsbächen bis hin zu einem Ausbau der Wasserkraft angesichts des Klimawandels und der Energiekrise ist ein interessantes Thema für den Einstieg in ein solches Veranstaltungsformat mit Vorträgen, Workshops und Diskussionen. 

 

Fotos: Doris Burtscher